Ärztliche Privatpraxis Dr. med. Bernd A. Kasprzak Facharzt für Sportmedizin - Naturheilverfahren

Therapeutisches Konzept

Das ärztliche Denken und Handeln der Klassischen Medizin (KM) ist auf die Pathogenese, das heißt die Krankheitsentstehung gerichtet. Gegenwärtig wird Krankheit mit dem Auftreten von Symptomen gleichgesetzt. Diese Symptome werden als Ausdruck sinnloser krankhafter Reaktionen des Körpers betrachtet. Deshalb wird geschlussfolgert, dass Medikamente oder operative Eingriffe, welche die Symptome hemmen, unterdrücken, blockieren oder zerstören, die Entwicklung der Erkrankung bekämpfen – mehr sei gegenwärtig wegen unklarer oder unbekannter Krankheitsursachen nicht möglich.

Nebenwirkungen auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit müssen akzeptiert werden und der Patient bleibt passiv.

Deshalb sind diese Therapieoptionen für die Sportmedizin völlig inakzeptabel. Denn Gesundheit und Leistungsfähigkeit stehen in direktem Zusammenhang und bedingen sich gegenseitig. Das bedeutet, ohne Belastungs- fähigkeit keine Gesundheit und ohne Gesundheit keine Leistungsfähigkeit.

Sportmedizin - Das andere medizinische Prinzip!

  • Das Auftreten von körperlichen Symptomen wird als Ausdruck von Dysbalancen des körperlichen, geistigen und seelischen Gleichgewichts betrachtet.
  • Im Gegensatz zur KM bekämpft die Sportmedizin keine Symptome, sondern stärkt die Selbstheilungskräfte.
  • Leistungsfähigkeit und Gesundheit sind trainierbar und steigerungsfähig.
  • Entschlackung und Entgiftung sind von großer Wichtigkeit.
  • Sportler oder Patient muss aktiv an seiner Gesundheit und Leistungsfähigkeit mitarbeiten!
  • Die Verwendung von Medikamenten mit Nebenwirkungen auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit sind nur im Notfall zu akzeptieren.

Daher werden aus sportmedizinischer Sicht auch die Begriffe Gesundheit und Krankheit grundlegend anders gesehen. Der Begriff Krankheit ist sportmedizinisch überflüssig.
Krankheit ist reduzierte Gesundheit bzw. reduzierte Leistungsfähigkeit und Dysbalance des körperlichen, seelischen und geistigen Gleichgewichts.

Die Naturheilkunde spricht deshalb von Beschwerdebild und nicht von Krankheit. Die Entdeckungen von Dr. Hahnemann, Dr. Reckeweg und Dr. Hamer untermauern diese Betrachtungsweise.

Dr. Hahnemann postulierte: Nicht die Erkrankung, sondern die geschwächte Lebensenergie zu behandeln (= Leistungsfähigkeit stärken). Dr. Reckeweg und Dr. Hamer wiesen nach, dass das Auftreten von Symptomen keine sinnlosen pathologischen Reaktionen des Körpers und damit keine Krankheiten sind, sondern sinnvolle Heilreaktionen darstellen. Dr. Hamer bezeichnet sie als sinnvolle biologische Sonderprogramme (SBS), die gesetzmäßig ablaufen. Von entscheidender Bedeutung ist der Nachweis, dass fast alle Symptome in der anabolen, parasympathikotonen Heilphase auftreten.

Diese Ausführungen sollen verdeutlichen, weshalb die symptomatischen Behandlungen der KM mit Unterdrückung, Hemmung und Blockierung der Symptome – bereits vom Ansatz her – kontraproduktiv sind. Die Symptombekämpfung unterstützt die Heilung nicht nur nicht, sondern behindert sie sogar!

Behandlungsstrategie

Für eine erfolgreiche Behandlung von chronischen Erkrankungen ist eine individuelle und ganzheitliche Diagnostik und Therapie erforderlich.
In Abhängigkeit von der Stärke der Beschwerden und vor allem der Beschwerdevielfalt sind unterschiedliche therapeutische Konsequenzen notwendig.
In der folgenden Abbildung wird das Behandlungsprinzip dargestellt, welches in meiner Praxis zur Anwendung kommt.

Treten starke und vielfältige Beschwerden und Funktionseinschränkungen schon über längere Zeit auf, so ist davon auszugehen, dass der Körper insgesamt geschädigt ist. Wird oder kann die Funktion (zum Beispiel wegen Schmerzen) nicht wiederhergestellt werden, so kommt es zu einer Verstärkung der Funktionseinschränkungen und damit zu einer weiteren Verschlechterung des Beschwerdebildes.
Als Folge entwickelt sich ein Teufelskreis der Verschlechterung von Funktionseinschränkungen und Beschwerdebild. Aus dieser Situation muss der Patient unbedingt befreit werden. Das ist jedoch nur mit seiner aktiven Mitarbeit möglich.

In diesen Fällen sind die Selbstheilungskräfte häufig stark geschwächt oder sogar blockiert. Die Aktivierung der Ausscheidungsorgane sowie die Entschlackung und Entgiftung des Körpers sind dann therapeutisch erforderlich.
Diese therapeutischen Schritte werden in der Praxisgemeinschaft, im Teilbereich Naturheilpraxis Karin Kasprzak umgesetzt. Es erfolgt ein Biofeld-Test nach Dr. Paul Schweitzer zur Diagnostik und gezielten Ausleitung von Schwermetallen, organisch- chemischen Noxen, Erbtoxinen, chronischen Herdbelastungen u.a. mit physiologischen und homöopathischen Substanzen.

Zur Unterstützung und Stabilisierung der Ausscheidungsorgane stehen Therapiemethoden, wie Schröpfbehandlung (unblutig und blutig) in Kombination mit Bioresonanztherapie und Colon-Hydro-Therapie zur Verfügung.

In sehr schweren Erkrankungsfällen sind diese Maßnahmen sogar Voraussetzung für ein Ansprechen der auf Heilung gerichteten therapeutischen Maßnahmen. In solchen Fällen ist sehr häufig auch das seelische Befinden stark beeinträchtigt. Die Beseitigung von Angst, Pessimismus, Hoffnungslosigkeit und Hilflosigkeit sind wesentliche Elemente zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte und zur Lösung von Blockaden.

Sportmedizinische ganzheitliche Therapie

Die Voraussetzungen und therapeutischen Ansätze einer optimalen sportmedizinischen Therapie zur Erhaltung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit habe ich am Beispiel von Gelenkerkrankungen in dem Artikel: „Lässt sich Knorpelregeneration unterstützen?“ dargelegt. Diese Zusammenhänge gelten für alle Beschwerdebilder am Bewegungsapparat.

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Die konservative sportmedizinische Therapie ist auf Heilung gerichtet und wirkt trophotrop (aufbauend) und antiphlogistisch (entzündungshemmend), d.h. die Förderung der Regeneration durch Stärkung der Selbstheilungskräfte und damit der Reduzierung und Beseitigung der Entzündungsvorgänge, der Hauptursache für die Schmerzen.
Die operative Therapie bei chronischen Erkrankungen ist erforderlich, wenn die konservative Therapie nicht mehr erfolgversprechend ist (z.B. zu stark geschädigtes Gelenk), ungenügend Zeit für Ausheilung besteht (z.B. Bandscheibenvorfall mit Lähmung eines Körperteils) oder degenerativ bedingte, akut auftretende Verletzungen (z.B. Knochenbrüche bei Osteoporose oder Knorpel-, Sehnen- und Bandscheibenverletzungen bei chronischen Vorschädigungen).
In Abhängigkeit von der Stärke der Beschwerden und vor allem der Beschwerdevielfalt sind unterschiedliche therapeutische Konsequenzen notwendig.
Treten nur gelegentliche oder belastungsabhängig Beschwerden in einer Körperregion auf (zum Beispiel an oder in einem Gelenk, an einem Teilbereich der Wirbelsäule u.a.), so genügt im Allgemeinen neben den gezielten Basismaßnahmen, die Therapie zur Stärkung der Selbstheilungskräfte bzw. der Regenerationsvorgänge.

Im Folgenden sind die möglichen Heilmaßnahmen zur Stärkung der Selbstheilungskräfte zusammengefasst.

  • Physiotherapeutische Maßnahmen:Unterstützung der Wiederherstellung und Stärkung der Funktion.
  • Perkutane Therapie:Salben, Pasten, Lösungen u.a. zur Durchblutungsregulierung, Entzündungshemmung und Förderung der Regeneration.
  • Orale Medikation:Vitamine, Mineralien, Enzyme und Aufbaustoffe zur Unterstützung der Regeneration und der Reduzierung von Entzündungsvorgängen.
  • Intramuskuläre Injektionen:Sofortige Schmerzreduzierung, effektive Anregung der Selbstheilungskräfte und des Immunsystems.
  • Lokale Injektionen:Gezielte Infiltrationen der Bänder und des Sehnengleitgewebes sowie der Muskeln mit physiologischen und homöopathischen Substanzen, zur Unterstützung der Regeneration und zur Reduzierung der Entzündungen.
  • Intraartikuläre Injektionen:Regenerationsförderung und Reduzierung der Entzündung als optimale Unterstützung der Selbstheilungskräfte der Gelenkstrukturen und des Gelenkknorpels.
  • Perineurale und periradikuläre Injektionen:Gezielte Infiltrationen um Nerven mit physiologischen und homöopathischen Substanzen zur Reduzierung der Entzündungen und zur Förderung der Regeneration gestörter Nerven.
  • Peridurale Injektionen:Gezielte Injektionen von physiologischen und homöopathischen Substanzen in den Bereich von Nervenwurzeln der Wirbelsäule zur Reduzierung von Entzündungen und zur Förderung der Regeneration gestörter Nervenwurzeln.

Die symptomatische Schmerztherapie

Diese Therapie sollte die ultima ratio bei chronischen Erkrankungen sein, da sie nicht auf Heilung gerichtet ist. Außerdem besitzen alle Analgetika (Schmerzmittel), Antirheumatika (Rheumamittel) u.a. bei regelmäßiger und längerer Anwendung erhebliche Nebenwirkungen auf den Magen-Darm-Trakt, die Leber, die Nieren, das Nervensystem, den Kreislauf und den Stoffwechsel.
Deshalb gehört diese Therapieform nicht zu meinen Behandlungsoptionen.

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