Ärztliche Privatpraxis Dr. med. Bernd A. Kasprzak Facharzt für Sportmedizin - Naturheilverfahren

Nacken- Schulter- Armregion

CO.med 20 (2014) 6, 6-11

Das Zervikal-Syndrom aus sportmedizinischer Sicht

Das chronische Zervikal- oder HWS-Schulter-Syndrom ist ein komplexes Krankheitsbild. Es umfasst degenerative und entzündliche Veränderungen im Schulter-Nackenbereich und der Halswirbelsäule, die durch nervlich-seelische und körperliche Ungleichgewichte sowie durch chronische Herdbelastungen und andere Belastungsfaktoren erheblich verstärkt oder ausgelöst werden können. Die Diagnostik und Therapie erfolgt jedoch nicht medizinisch ganzheitlich, sondern verschiedene medizinische Teilbereiche (Orthopädie, Radiologie, Rheumatologie, Neurologie, Neurochirurgie u.a.) arbeiten getrennt nebeneinander. Diese Situation führt zu einer umfangreichen und teilweise völlig überzogenen Diagnostik mit einer Vielzahl von Einzeldiagnosen ohne erkennbaren Nutzen für den Patienten. Denn die Therapie erfolgt unabhängig von den Einzeldiagnosen, immer mit den gleichen und wenigen symptomatisch wirksamen Medikamenten.
Diese können zwar die Beschwerden lindern – für die Heilung sind sie jedoch wenig hilfreich.
Deshalb entwickelten Prof. Klümper und sein Team in der Sporttraumatologischen Abteilung der Universität Freiburg seit 1964 effektive Alternativen der konservativen Therapie.

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CO.med 21 (2014) 12, 32-35

Schmerzsyndrome am Bewegungsapparat des Armes (Teil 1 Schulter-Region)

Konservative Therapie der Periarthritis humeroscapularis
Das Krankheitsbild einer chronischen Periarthritis humeroscapularis ist gekennzeichnet durch unterschiedlich starke entzündliche Schmerzen der Faszienstrukturen des Schultergelenkes und seiner Umgebung einschließlich der Schleimbeutel.
In Abhängigkeit vom Schweregrad des Krankheitsbildes müssen nicht alle Faszienstrukturen gleichzeitig befallen sein. Deshalb erfolgten orthopädische Unterteilungen in Rotatorenmanschetten-Syndrom, Impingement-Syndrom, Tendinosis calcarea, Frozen Shoulder u.a.
die Therapie der klassischen Medizin besteht aus physiotherapeutischen Maßnahmen, Schmerz- und entzündungshemmenden Medikamenten und operativen Eingriffen mit Zerstörung von Faszienstrukturen (Bindegewebsstrukturen), der Entfernung der für die Heilung unverzichtbaren Synovialmembran (Gelenksschleimhaut) oder ihrer radioaktiven Zerstörung durch Radiosynoviorthese bis hin zum Schultergelenkersatz durch eine Totalendoprothese. Bei dieser Sichtweise ohne Bezug zum gesamten Krankheitsbild kann mithilfe operativer Eingriffe die Beschwerdesituation gelindert und verbessert werden – eine Heilung ist jedoch nur bedingt oder nicht möglich.

In dieser für die Sportmedizin unbefriedigenden Situation entwickelten Prof. Klümper und sein Team bereits in den 1960er- und 1970er- Jahren, mit ständiger Verbesserung in den Folgejahren, ein effektives konservatives Therapieschema.

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CO.med 21 (2015) 4, 26-30

Schmerzsyndrome am Bewegungsapparat des Armes (Teil2 Ellbogen-Region)

Konservative Therapie von Tennis-und Golferellbogen
Als Tennisellbogen oder Epicondylitis radialis wird das Auftreten von Schmerzen an der Außenseite des Ellbogens bei Belastung und in schweren Fällen auch in Ruhe bezeichnet. Die gleiche Problematik an der Innenseite des Ellbogens wird Golferellbogen oder Epicondylitis ulnaris genannt. Diese Beschwerdebilder treten bei den genannten Sportarten jedoch nur auf, wenn technische Bewegungsabläufe falsch trainiert werden, Trainingsüberlastungen bestehen und bei einseitigem Training ohne Stabilisierung der gesamten Funktionskette des Armes.
Das bedeutet, dass alle einseitigen Belastungen des Ellbogens derartige Beschwerdebilder hervorrufen können.
Auch bei Nichtsportlern bzw. Patienten treten die gleichen Beschwerden am Ellbogen bei einseitigen Überlastungen auf.
Akute Überlastungen heilen bei Belastungsreduzierung, Wärme, Lockerung und Dehnung des Armes meist schnell aus. Ruhigstellung ist kontraproduktiv. Erst bei chronischen Überlastungen kommt es zu bleibenden Beschwerden.

Die symptomatische Therapie der klassischen Medizin und die operativen Eingriffe zur Entfernung des entzündlichen Fasziengewebes oder die Zerstörung des schmerzleitenden Nervs (Denervation) sind für die Sportmedizin völlig unbefriedigend.
Deshalb entwickelten Prof. Klümper und sein Team bereits in den 1960 er- und 1970er- Jahren, ein effektives konservatives Therapieschema.

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CO.med 21 (2015) 6, 14-19

Schmerzsyndrome am Bewegungsapparat des Armes(Teil 3 Hand-Region)

Konservative Therapie chronischer Erkrankungen der Hand
Die häufigsten chronischen Erkrankungen im Bereich der Hand sind Arthrosen im Daumensattelgelenk (Rhizarthrose), Arthrosen in den Finger-Endgelenken (Heberdenarthrose), Arthrosen in den Fingermittelgelenken (Bouchardarthrose), Versteifungen der Finger in Beugehaltung (Morbus Dupuytren) und das Auftreten eines sogenannten Karpaltunnel Syndroms.
Auch in dieser Körperregion erfolgt die Behandlung der klassischen Medizin rein symptomatisch zur Linderung der Beschwerden. Das Fortschreiten des Krankheitsverlaufes kann damit jedoch nicht aufgehalten werden. Deshalb sind operative Eingriffe letztendlich erforderlich.

Diese unerfreuliche Situation war der Anlass für Prof. Klümper und sein Team bereits in den 1970er- und 1980er Jahren erfolgreiche Alternativen zu erforschen und anzuwenden.

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