Ärztliche Privatpraxis Dr. med. Bernd A. Kasprzak Facharzt für Sportmedizin - Naturheilverfahren

Gelenkerkrankungen

Folgende Diagnosen und Synonyme sind konservative Therapieschwerpunkte meiner Praxis:

  • Arthralgie
  • Chondropathien großer Gelenke / Chondropathia patellae / Meniscopathie / Meniskusverletzungen
  • Arthrose / Osteoarthrose / aktivierte Arthrose / Osteoarthritis / Gonarthrose / Femoropatellararthrose / Coxarthrose / Omarthrose / Rhizarthrose / Bouchardarthrose / Heberdenarthrose

Neben der Optimierung von Gesundheitsvoraussetzungen kommen folgende therapeutische Maßnahmen zur Anwendung:

  • Physiotherapie und Krankengymnastik
    Unterstützung der Stärkung und Wiederherstellung der Funktion.
  • Percutane Therapie
    Salben, Pasten, Lösungen und anderes, zur Durchblutungsregulierung, Entzündungshemmung und Förderung der Regeneration.
  • Orale Medikation
    Vitamine, Mineralien, Enzyme, homöopathische Substanzen und Aufbaustoffe, bzw. Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung der Regeneration und der Reduzierung von Entzündungsvorgängen.
  • Lokale Injektionen
    Gezielte Infiltration der Bänder und des Sehnengleitgewebes sowie der Muskeln mit physiologischen und homöopathischen Substanzen, zur Unterstützung der Regeneration und zur Reduzierung der Entzündungen.
  • Intraartikuläre Injektionen
    Regenerationsförderung und Reduzierung der Entzündung, als optimale Unterstützung der Eigenheilungskräfte der Gelenkstrukturen und des Gelenkknorpels.

Die vorgenannten Injektionsbehandlungen werden in Kombination mit einer Lokalanästhesie (Betäubung) durchgeführt, sodass sie weitgehend schmerzlos erfolgen.

Die Chondropathie eines Gelenkes ist die Vorstufe oder der Beginn einer Arthrose. Die häufigste Gelenkknorpelschädigung ist die Chondropathia patellae.

Bei der Behandlung besteht kein prinzipieller Unterschied zur Arthrose. Jedoch sind alleinige Knorpelschäden, insbesondere im Kindes- und Jugendalter, in den meisten Fällen ohne Injektionen auszuheilen.

Seit ca. 300 Jahren besteht die medizinische Lehrmeinung: „Einmal geschädigt, kann Knorpel nicht mehr heilen“. Dem hat Prof. Klümper bereits in den 70er Jahren auf der Grundlage seiner Therapieergebnisse widersprochen. 1983 wies er daraufhin, dass nur bei längeren Therapiezeiten von mindestens einem und bis zu fünf Jahren erfolgreiche knorpelstabilisierende oder sogar knorpelregenerierende Ergebnisse zu erzielen sind. Gleichzeitig konnte er mit dem zusätzlichen Einsatz von zytoplasmatischen Substanzen (Neychondrin und Neyathos) nachweisen, dass bei 5000 durchgeführten intraartikulären Injektionen die Zeit bis zur beschwerdefreien Funktions- und Belastungsfähigkeit bis zu 30% verkürzt und die Abstände der einzelnen intraartikulären Injektionen um bis zu 50% verlängert werden konnten.

Dem Schweden Dr. Peterson gelang es erstmals 1984, menschliche Knorpelzellen im Labor zu züchten und diese 1994 erstmalig in das Knie eines Menschen zu transplantieren. Beim heutigen Entwicklungsstand dieser Methode, der sogenannten „Autologen Chondrozyten-Transplantation“, kann die Fähigkeit des Körpers zur Regeneration von hyalinem Knorpel als gesichert gelten.

Hinzu kommt das Wissen über die Fähigkeit des Körpers, neuen Faserknorpel zu bilden. Nach Operationen mit totaler oder teilweiser Entfernung eines Meniskus bildet sich ein neuer Meniskus oder er regeneriert sich.

In diesem Zusammenhang kann die These von Prof. Klümper: „Knorpel ist stabilisierbar und regenerierbar“, auf der Grundlage des heutigen Wissens untermauert werden.

Obwohl bereits in den 80er und 90er Jahren in der Sporttraumatologischen Abteilung der Uni Freiburg (Leiter Prof. Klümper) vielen Menschen mit Arthrose optimal geholfen werden konnte, sind in den letzten 10 Jahren die konservativen Therapiemöglichkeiten durch neue effektive orale- und neue intraartikulär einsetzbare Medikamente noch weiter stark verbessert worden.

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