Ärztliche Privatpraxis Dr. med. Bernd A. Kasprzak Facharzt für Sportmedizin - Naturheilverfahren

Beschwerden der Wirbelsäule

CO.med 22 (2016) 7, 26-32

Chronische Lumbalgie und Lumboischialgie

Kreuzschmerzen oder Lumbalgien sind in 80-90 % der Fälle unspezifisch. Bestehen sie länger als 12 Wochen, werden sie als chronisch bezeichnet. Die klassische Medizin behandelt diese Patienten symptomatisch mit Schmerzmitteln und operativ. Im Gegensatz dazu wird hier ein konservativ sportmedizinischer Therapieansatz vorgestellt, der die Symptome nicht bekämpft, sondern die Selbstheilungskräfte unterstützt und fördert.
In einer Studie an 379 Patienten wurden Ursachen der Beschwerdebilder untersucht und die Ergebnisse der vorgestellten Therapieoptionen dargestellt.

Zum vollständigen Artikel...

CO.med 20 (2014) 6, 6-11

Das Zervikal-Syndrom aus sportmedizinischer Sicht

Das chronische Zervikal- oder HWS-Schulter-Syndrom ist ein komplexes Krankheitsbild. Es umfasst degenerative und entzündliche Veränderungen im Schulter-Nackenbereich und der Halswirbelsäule, die durch nervlich-seelische und körperliche Ungleichgewichte sowie durch chronische Herdbelastungen und andere Belastungsfaktoren erheblich verstärkt oder ausgelöst werden können. Die Diagnostik und Therapie erfolgt jedoch nicht medizinisch ganzheitlich, sondern verschiedene medizinische Teilbereiche (Orthopädie, Radiologie, Rheumatologie, Neurologie, Neurochirurgie u.a.) arbeiten getrennt nebeneinander. Diese Situation führt zu einer umfangreichen und teilweise völlig überzogenen Diagnostik mit einer Vielzahl von Einzeldiagnosen ohne erkennbaren Nutzen für den Patienten. Denn die Therapie erfolgt unabhängig von den Einzeldiagnosen, immer mit den gleichen und wenigen symptomatisch wirksamen Medikamenten.
Diese können zwar die Beschwerden lindern – für die Heilung sind sie jedoch wenig hilfreich.
Deshalb entwickelten Prof. Klümper und sein Team in der Sporttraumatologischen Abteilung der Universität Freiburg seit 1964 effektive Alternativen der konservativen Therapie.

Zum vollständigen Artikel...

CO.med 18 (2012) 11, 12-16

Discusprolaps aus sportmedizinischer Sicht

Konservative Behandlung des Bandscheibenvorfalls
In Deutschland haben ca. 70% der Bevölkerung gelegentlich Rückenschmerzen. Die auslösenden Faktoren sind meistens einseitige oder ungewohnte Belastungen, die häufig mit Unterkühlung verbunden sind. Die Ursachen können sehr vielfältig sein und werden mit Entlastung, physiotherapeutischen Maßnahmen und Schmerzmedikamenten behandelt. Anders ist die Situation zu beurteilen wenn der überwiegend gutartige Spontanverlauf nicht eintritt oder Paresen (Lähmungen), Sensibilitätsverluste (Verlust der Empfindungsfähigkeit) und massive Schmerzzustände bestehen.
In diesen Fällen muss auch ein Bandscheibenvorfall in Betracht gezogen werden.

Das Auftreten von Paresen bedeutet eine obligatorische (absolute) Operationsindikation, da schnell eine Entlastung der betroffenen Nerven erfolgen muss und für eine konservative Therapie zu wenig Zeit bleibt.
Das Auftreten von Sensibilitätsverlusten stellt eine fakultative (relative) Operationsindikation dar. Je nach dem Ausmaß der Schädigung sind sowohl ein operatives Vorgehen als auch eine konservative Therapie empfehlenswert.

Das alleinige Auftreten von Schmerzen, seien sie auch noch so stark, ist immer eine primäre konservative Therapieindikation.
Die derzeit übliche konservative Therapie der klassischen Medizin besteht in der Medikation von Analgetika, Antirheumatika, Antiphlogistika, Antikonvulsiva, Antidepressiva und der Anwendung von physiotherapeutischen Maßnahmen. Damit wird rein symptomatisch, mit zum Teil sehr starken Nebenwirkungen, das Beschwerdebild des Patienten vermindert und seine Beschwerden gelindert – für die Heilung sind diese Maßnahmen allerdings wenig hilfreich.

Für die Unterstützung der Heilung bedarf es anderer Maßnahmen. Da es solche konservativen therapeutischen Möglichkeiten in der klassischen Medizin nicht gab und gibt und gleichzeitig die Hypothese besteht, dass der Prolaps mechanisch eine Nervenirritation und damit das Beschwerdebild hervorruft, war es logisch die Ursache des Problems – also den Discusprolaps – operativ zu entfernen. Die operative Therapieoption erwies sich in der Vergangenheit jedoch nicht als problemlos, weshalb dieses Vorgehen bei einer reinen Schmerzsymptomatik inzwischen sehr distanziert betrachtet wird.

Deshalb begann Prof. Klümper bereits 1964, zunächst unter Durchleuchtungskontrolle, peridurale und perineurale Injektionen mit dem Ziel durchzuführen, die Heilung zu unterstützen und damit die Rückbildung des Discusprolapses zu beschleunigen.
Diese Injektionen erfolgten mit homöopathischen und physiologischen Substanzen und kommen direkt im Zentrum der Beschwerden zum Einsatz. Diese Medikamente haben keine Nebenwirkungen und schaden deshalb nicht, machen den Einsatz von Cortison überflüssig und verbessern die Wirksamkeit von Analgetika massiv. Dadurch kann die Einnahme von Schmerzmitteln mit ihren zum Teil erheblichen Nebenwirkungen sehr schnell reduziert werden.
Mit dieser Therapie werden die Selbstheilungskräfte optimal unterstützt, was zu einer nebenwirkungsfreien Beschleunigung der Heilung führt. Sie ist operativen Eingriffen in verschiedenen Bereichen überlegen.

Zum vollständigen Artikel...

zum Seitenanfang